Das goldene Dreieck lebt ....
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Das goldene Dreieck lebt ....
UN: In Birma wachsen Anbauflächen für Opium-Herstellung
Bangkok - In Birma ist die Anbaufläche für die Herstellung von Opium nach UN-Angaben 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gewachsen. Demnach wird nun auf 57 800 Hektar Schlafmohn angebaut, berichtete das UN-Büro für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Bangkok.
Opium wird aus den Samenkapseln des Schlafmohns gewonnen. Allein für Birma gingen die Vereinten Nationen in diesem Jahr von einer Opium-Produktion von 870 Tonnen aus, teilte UNODC-Direktor Juri Fedotow mit.
Die Vereinten Nationen erstellen alljährlich einen Bericht zur Opium-Produktion im «Goldenen Dreieck» zwischen Thailand, Birma und Laos. Im vergangenen Jahr produzierte Birma schätzungsweise 690 Tonnen Opium, während Laos auf 41 und Thailand auf 3 Tonnen kamen. Birma gilt mittlerweile als der zweitgrößte Opiumhersteller nach Afghanistan.
http://www.ad-hoc-news.de/un-in-birma-w ... s/33471470
Bangkok - In Birma ist die Anbaufläche für die Herstellung von Opium nach UN-Angaben 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gewachsen. Demnach wird nun auf 57 800 Hektar Schlafmohn angebaut, berichtete das UN-Büro für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Bangkok.
Opium wird aus den Samenkapseln des Schlafmohns gewonnen. Allein für Birma gingen die Vereinten Nationen in diesem Jahr von einer Opium-Produktion von 870 Tonnen aus, teilte UNODC-Direktor Juri Fedotow mit.
Die Vereinten Nationen erstellen alljährlich einen Bericht zur Opium-Produktion im «Goldenen Dreieck» zwischen Thailand, Birma und Laos. Im vergangenen Jahr produzierte Birma schätzungsweise 690 Tonnen Opium, während Laos auf 41 und Thailand auf 3 Tonnen kamen. Birma gilt mittlerweile als der zweitgrößte Opiumhersteller nach Afghanistan.
http://www.ad-hoc-news.de/un-in-birma-w ... s/33471470
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Sehr interessant auch dieser Artikel wobei hier komischerweise Thailand nicht erwähnt wird....
Nato-Krieg macht Afghanistan zur Nummer 1 der Opium-Produktion
Afghanistan steigert den Anbau von Schlafmohn und bleibt weltweit führend in der Opiumproduktion. Der ehemalige Chef der UNODC hält den Drogenkrieg für eine reine Inszenierung. In Afghanistan blühe die Korruption Die internationalen Banken profitieren durch Geldwäsche massiv am Drogenhandel.
Nach zwölf Jahren Besatzung durch amerikanische und europäische Truppen, stellt Afghanistan ein neues Allzeithoch für den Anbau von Schlafmohn auf. Das geht aus einem Bericht des United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hervor.
Aus Schlafmohn wird Roh-Opium gewonnen. Dieses stellt den Hauptbestandteil der Heroin-Produktion dar. Dem Bericht zufolge wurde Schlafmohn im Jahr 2013 auf 209,000 Hektar Landfläche angebaut. Das entspricht in etwa der Größe des Saarlandes. Der vormalige Rekord wurde im Jahr 2007 mit einer Anbaufläche von 193,000 Hektar aufgestellt. Im Vergleich zum Jahr 2012 wurde die Produktion um 36 Prozent ausgeweitet. Die größten Anbauflächen befinden sich in den Provinz Helmand und Kandahar.
Seit der Stationierung amerikanischer Truppen im Jahr 2001 wachsen der Schlafmohn-Anbau und die Opiumproduktion in Afghanistan kontinuierlich an. Im Jahr 2001 waren es noch 8,000 Hektar und 135 Tonnen Opium. Das war der tiefste Stand seit Aufzeichnung der Daten durch die UNODC. Ein Jahr später wurden schon 74,000 Hektar genutzt, um 3,400 Tonnen Opium zu produzieren. Diese Tendenz setzte sich weiter fort, bis die Produktion im Jahr 2009 leicht einbrach. Dies wird mit dem Wiedererstarken der Taliban in Verbindung gebracht. Diese verbieten den Anbau von Schlafmohn und den Handel mit Drogen.
Unter Präsident Obama wurde die Truppenstärke des amerikanischen Militärs dann mehr als verdreifacht. Bei seinem Amtsantritt im Januar 2009 waren etwa 32,000 Soldaten in Afghanistan. Im September 2010 waren es schon 98,000 Soldaten. Es folgte eine Großoffensive gegen die Taliban in Helmand und Kandahar. Unter der verstärkten Präsenz von U.S. Truppen in den Provinzen, erholte sich auch die lokale Opium-Produktion von 3,600 Tonnen im Jahr 2010 auf 5,800 Tonnen im folgenden Jahr.
Afghanistan stellt mehr Anbaufläche für Schlafmohn zur Verfügung als alle anderen Länder der Welt zusammen. Aus einem Bericht des UNODC zur weltweiten Drogenproduktion geht hervor, dass Afghanistan 2011 etwa 131,000 Hektar Land für den Schlafmohn-Anbau nutzte. Zweitgrößter Produzent der Welt war Myanmar mit etwa 76,000 Hektar Landfläche. Darauf folgten Mexiko mit 12,000 Hektar und Laos mit 4,100 Hektar. Alle übrigen Länder kamen zusammen auf etwa 16,100 Hektar...................
Dies sind nur Ausschnitte den ganzen Artikel gibt es hier:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... roduktion/
Nato-Krieg macht Afghanistan zur Nummer 1 der Opium-Produktion
Afghanistan steigert den Anbau von Schlafmohn und bleibt weltweit führend in der Opiumproduktion. Der ehemalige Chef der UNODC hält den Drogenkrieg für eine reine Inszenierung. In Afghanistan blühe die Korruption Die internationalen Banken profitieren durch Geldwäsche massiv am Drogenhandel.
Nach zwölf Jahren Besatzung durch amerikanische und europäische Truppen, stellt Afghanistan ein neues Allzeithoch für den Anbau von Schlafmohn auf. Das geht aus einem Bericht des United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hervor.
Aus Schlafmohn wird Roh-Opium gewonnen. Dieses stellt den Hauptbestandteil der Heroin-Produktion dar. Dem Bericht zufolge wurde Schlafmohn im Jahr 2013 auf 209,000 Hektar Landfläche angebaut. Das entspricht in etwa der Größe des Saarlandes. Der vormalige Rekord wurde im Jahr 2007 mit einer Anbaufläche von 193,000 Hektar aufgestellt. Im Vergleich zum Jahr 2012 wurde die Produktion um 36 Prozent ausgeweitet. Die größten Anbauflächen befinden sich in den Provinz Helmand und Kandahar.
Seit der Stationierung amerikanischer Truppen im Jahr 2001 wachsen der Schlafmohn-Anbau und die Opiumproduktion in Afghanistan kontinuierlich an. Im Jahr 2001 waren es noch 8,000 Hektar und 135 Tonnen Opium. Das war der tiefste Stand seit Aufzeichnung der Daten durch die UNODC. Ein Jahr später wurden schon 74,000 Hektar genutzt, um 3,400 Tonnen Opium zu produzieren. Diese Tendenz setzte sich weiter fort, bis die Produktion im Jahr 2009 leicht einbrach. Dies wird mit dem Wiedererstarken der Taliban in Verbindung gebracht. Diese verbieten den Anbau von Schlafmohn und den Handel mit Drogen.
Unter Präsident Obama wurde die Truppenstärke des amerikanischen Militärs dann mehr als verdreifacht. Bei seinem Amtsantritt im Januar 2009 waren etwa 32,000 Soldaten in Afghanistan. Im September 2010 waren es schon 98,000 Soldaten. Es folgte eine Großoffensive gegen die Taliban in Helmand und Kandahar. Unter der verstärkten Präsenz von U.S. Truppen in den Provinzen, erholte sich auch die lokale Opium-Produktion von 3,600 Tonnen im Jahr 2010 auf 5,800 Tonnen im folgenden Jahr.
Afghanistan stellt mehr Anbaufläche für Schlafmohn zur Verfügung als alle anderen Länder der Welt zusammen. Aus einem Bericht des UNODC zur weltweiten Drogenproduktion geht hervor, dass Afghanistan 2011 etwa 131,000 Hektar Land für den Schlafmohn-Anbau nutzte. Zweitgrößter Produzent der Welt war Myanmar mit etwa 76,000 Hektar Landfläche. Darauf folgten Mexiko mit 12,000 Hektar und Laos mit 4,100 Hektar. Alle übrigen Länder kamen zusammen auf etwa 16,100 Hektar...................
Dies sind nur Ausschnitte den ganzen Artikel gibt es hier:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... roduktion/
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Kann man da denn keinen Biospritt draus machen? Dann würde der Anbau auch noch mit EU Mitteln gefördert werden. Müssen die nur mal einen Antrag stellen.
Wie ihr wisst oder auch noch nicht wisst, sagt die Statistik, dass 96% der Unfälle in nüchternem Zustand statt finden. Nur bei 4% der Unfälle wurde Alkohol nachgewiesen. Also, es ist echt super gefährlich nüchtern Auto zu fahren. Aber unglaublich viele Autofahrer weigern sich vor Antritt der Fahrt einen Wodka, einen Sekt oder ein großes Bier zu trinken um ihr Fahrverhalten und die Sicherheit zu verbessern. Wenn man nun Opiumöl in den Tank füllt, würde sich keiner ja dem Rausch auf der Straße entziehen können. Somit würde die Anzahl der Unfälle sicher auf 4% absinken, das wäre doch toll.
W.
Wie ihr wisst oder auch noch nicht wisst, sagt die Statistik, dass 96% der Unfälle in nüchternem Zustand statt finden. Nur bei 4% der Unfälle wurde Alkohol nachgewiesen. Also, es ist echt super gefährlich nüchtern Auto zu fahren. Aber unglaublich viele Autofahrer weigern sich vor Antritt der Fahrt einen Wodka, einen Sekt oder ein großes Bier zu trinken um ihr Fahrverhalten und die Sicherheit zu verbessern. Wenn man nun Opiumöl in den Tank füllt, würde sich keiner ja dem Rausch auf der Straße entziehen können. Somit würde die Anzahl der Unfälle sicher auf 4% absinken, das wäre doch toll.
W.
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Hallo Zusammen,
, aber vor dem Autofahren .... ;) , lieber nicht.
@MyThai: kann es sein (weil da Thailand nicht erwaehnt wird) das hier weniger auf "herkoemmliche" Drogen gesetzt wird, sondern vielmehr auf das chemisch hergestellte und wahrscheinlich erheblich billigere Yaa Baa ?
Soweit ich weiss gilt Thailand als Heroin-Umschlagplatz (schon alleine durch den Flughafen Bangkok) - Richtung Europa und USA, aber als Konsument ?
Ich weiss nur das vor einigen Jahren (heute ?) auf dem Highway von Chiangrai Richtung Bangkok regelmaessig Kontrollen durchgefuehrt wurden. Das habe ich zwischen Kampheng Phet und Nakhon Sawan gesehen...
Viele Gruesse,
Henrik
@Werner: ich trinke ja auch gerne BierWerner hat geschrieben:Aber unglaublich viele Autofahrer weigern sich vor Antritt der Fahrt einen Wodka, einen Sekt oder ein großes Bier zu trinken um ihr Fahrverhalten und die Sicherheit zu verbessern. Wenn man nun Opiumöl in den Tank füllt, würde sich keiner ja dem Rausch auf der Straße entziehen können. Somit würde die Anzahl der Unfälle sicher auf 4% absinken, das wäre doch toll.
@MyThai: kann es sein (weil da Thailand nicht erwaehnt wird) das hier weniger auf "herkoemmliche" Drogen gesetzt wird, sondern vielmehr auf das chemisch hergestellte und wahrscheinlich erheblich billigere Yaa Baa ?
Soweit ich weiss gilt Thailand als Heroin-Umschlagplatz (schon alleine durch den Flughafen Bangkok) - Richtung Europa und USA, aber als Konsument ?
Ich weiss nur das vor einigen Jahren (heute ?) auf dem Highway von Chiangrai Richtung Bangkok regelmaessig Kontrollen durchgefuehrt wurden. Das habe ich zwischen Kampheng Phet und Nakhon Sawan gesehen...
Viele Gruesse,
Henrik
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Hi henrik,
Bin jetzt auch kein Drogenexperte Buddha sei Dank
aber ich denke mit dem Yaba hast du schon recht.
Ich habe mal gelesen dass das meiste von dem Zeugs aus Laos kommt oder direkt vor Ort hergestellt wird..............
Beim Opium wird Thailand im ersten Artikel mit 3 Tönnchen
aber erwähnt.....ob´s stimmt wage ich zu bezweifeln.
LG.Dan.
Bin jetzt auch kein Drogenexperte Buddha sei Dank
Ich habe mal gelesen dass das meiste von dem Zeugs aus Laos kommt oder direkt vor Ort hergestellt wird..............
Beim Opium wird Thailand im ersten Artikel mit 3 Tönnchen
LG.Dan.
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Der grösste Teil Heroin wird per landweg nach europa transportiert und hat mit dem Preiszerfall and wichtigkeit verloren,bkk ist ein umschlagplatz jedoch für heroin gibt es weit Wichtigere. Yaa Ba und vorallem Yaa ice sind die Bedrohungen heutzutage. Ich glaube der grösste Produzent von Yaa ba ist immer noch Myamar nach Laos.henrik hat geschrieben:Hallo Zusammen,@Werner: ich trinke ja auch gerne BierWerner hat geschrieben:Aber unglaublich viele Autofahrer weigern sich vor Antritt der Fahrt einen Wodka, einen Sekt oder ein großes Bier zu trinken um ihr Fahrverhalten und die Sicherheit zu verbessern. Wenn man nun Opiumöl in den Tank füllt, würde sich keiner ja dem Rausch auf der Straße entziehen können. Somit würde die Anzahl der Unfälle sicher auf 4% absinken, das wäre doch toll., aber vor dem Autofahren .... ;) , lieber nicht.
@MyThai: kann es sein (weil da Thailand nicht erwaehnt wird) das hier weniger auf "herkoemmliche" Drogen gesetzt wird, sondern vielmehr auf das chemisch hergestellte und wahrscheinlich erheblich billigere Yaa Baa ?
Soweit ich weiss gilt Thailand als Heroin-Umschlagplatz (schon alleine durch den Flughafen Bangkok) - Richtung Europa und USA, aber als Konsument ?
Ich weiss nur das vor einigen Jahren (heute ?) auf dem Highway von Chiangrai Richtung Bangkok regelmaessig Kontrollen durchgefuehrt wurden. Das habe ich zwischen Kampheng Phet und Nakhon Sawan gesehen...
Viele Gruesse,
Henrik
Yaa Ba hat eine lange Geschichte, in Yaa Ice sehe ich die grössere Gefahr.
To give you an idea of just how good this drug can make you feel… if great sex was 200 Units of Pleasure, cocaine would run about 400 Units of Pleasure and Ice – it runs at about 2000 Units of Pleasure. Try not getting addicted to that… quite hard really not to … and for many its actually just about impossible not to.
Kriegt man auch per Youtube gut erklärt,wie was funktioniert und was passiert im Hirn oder anders gesagt zu was der Körper fähig ist und was Drogen bewirken.
Mich intressiert das weil ich ein paar Freunde verloren habe die ihr Leben denn Drogen gewidmet haben, viele davon gibt es nicht mehr Heute.
http://kohchangsun.com/sexy-and-deadly- ... alled-ice/
Mangkuut
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Hier mal wieder ein interessanter Artikel über das goldene Dreieck.........
Tee, Designerdrogen und ein Hauch von Heroin
Leben im "Goldenen Dreieck"

Früher galt das "Goldene Dreieck" zwischen Laos, Thailand und Myanmar als größte Drogenküche der Welt. Dann übernahmen andere Regionen den zweifelhaften Spitzenplatz. Wirklich vertreiben ließen sich die Drogenbarone allerdings nie.
Irgendwo im thailändischen Urwald nahe der Grenze zu Myanmar. Apae Amor kämpft sich durch das Dickicht den Berg hinauf zu einer Lichtung. Die Luft flimmert, sie ist feucht und heiß. Grillen zirpen, Moskitos summen. Seine Vorfahren haben diesen Regenwald als Jäger durchstreift, sagt der Mann Ende 50, das Volk der Akha sei ein stolzes Volk der Jäger und Bauern gewesen. Doch das ist lange vorbei:
"Die Bergvölker dürfen nicht mehr frei durch den Urwald ziehen. Sie müssen sich an einem Ort fest niederlassen, dürfen den Urwald nicht mehr brandroden, um Reis anzubauen. Wir sind nur noch Bauern, die immer die gleichen Felder bestellen."
Weil das nicht wirklich viel abwirft, sind die Akha arm. Immer wieder verdingen sich Männer als Drogenkuriere zwischen Myanmar und Thailand, schmuggeln Opium, aber auch Amphetaminpillen oder Crystal Meth, Drogen, die vor allem im Nachbarland hergestellt werden. Erst vergangene Woche habe die Polizei wieder eine Gruppe erwischt, erzählt Apae Amor.
Warlords und Milizen machten die Region unsicher
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts – während des Vietnamkriegs und danach – überschwemmte Heroin aus dem Goldenen Dreieck die Welt. In Laos, Birma, dem heutigen Myanmar, und in Teilen Nordthailands herrschten Chaos und Bürgerkrieg. Warlords und Milizen machten die Region unsicher, finanzierten sich durch den Drogenhandel und verdienten Millionen daran. Den Anbau des Schlafmohns, der zur Opium- und Heroinherstellung dient, übernahmen die Bergvölker, erklärt Apae Amor:
Geldwaschmaschine Kasino
In der Tat: An Kasinos herrscht kein Mangel im buddhistischen und darum eigentlich glückspielspielfeindlichen Goldenen Dreieck. Das "Kings Romans" ist das größte. Es steht auf einer riesigen, eigens eingerichteten Sonderwirtschaftszone in Laos.


Boote bringen die thailändischen Besucher aus Chiang Saen kostenlos zu dem Kasino, das da mitten im Urwald steht. Eine Mischung aus Disneyworld und asiatischem Protz. Ein Geschäftsmann aus Hong Kong wolle hier ein Ferienparadies aufbauen, heißt es, über 500 Millionen Dollar investieren. Mehr ist nicht zu erfahren, der Casino-Geschäftsführer verweigert nach ursprünglicher Zusage alle Interviewbitten und lässt sich verleugnen.
"Wir haben den Opiumanbau durch Tee ersetzt, weil die thailändische und die taiwanesische Regierung uns dabei geholfen haben. Taiwan hat Fachleute geschickt, die uns erklärten Tee statt Opium anzubauen."

Jetzt wird auf den ehemaligen Opiumfeldern Oolong-Tee produziert. Vom feinsten, denn im Bergklima von Mae Salong gedeiht der besonders gut. Steile Feldwege führen zu den Plantagen, die sich fast endlos grün durch das Gebirge ziehen - bergauf, bergab. Frauen mit Strohhüten und bunten Kopftüchern pflücken die Teeblätter, in den zahllosen kleinen Fabriken im Ort werden sie von den Männern weiterverarbeitet. Und in den Teestuben am Straßenrand kaufen Touristen begeistert den inzwischen berühmten Oolong-Tee aus Nordthailand. Hoh Cha Hwa ist zufrieden:
"Wir leben sehr gut hier, besser als die meisten Thais in dieser Gegend. Wir Chinesen arbeiten hart und sparen unser Geld. Uns fehlt es an nichts, inzwischen sind wir chinesische Thailänder geworden."
Integration nicht erfolgreich
Den meisten Angehörigen der Bergvölker gelingt es allerdings nicht, sich in die thailändische Gesellschaft zu integrieren. Die meisten der rund eine Million Menschen großen Minderheit leben noch immer in ihren armseligen Hütten im Gebirge, oft ohne Strom und fließendes Wasser, berichtet der Akha-Dorfchef Apae Amor:
Ein sehr langer aber guter Artikel...dies sind alles nur Ausschnitte den ganzen Artikel liest man hier........
http://www.deutschlandradiokultur.de/la ... _id=289558
LG:Dan
Tee, Designerdrogen und ein Hauch von Heroin
Leben im "Goldenen Dreieck"
Früher galt das "Goldene Dreieck" zwischen Laos, Thailand und Myanmar als größte Drogenküche der Welt. Dann übernahmen andere Regionen den zweifelhaften Spitzenplatz. Wirklich vertreiben ließen sich die Drogenbarone allerdings nie.
Irgendwo im thailändischen Urwald nahe der Grenze zu Myanmar. Apae Amor kämpft sich durch das Dickicht den Berg hinauf zu einer Lichtung. Die Luft flimmert, sie ist feucht und heiß. Grillen zirpen, Moskitos summen. Seine Vorfahren haben diesen Regenwald als Jäger durchstreift, sagt der Mann Ende 50, das Volk der Akha sei ein stolzes Volk der Jäger und Bauern gewesen. Doch das ist lange vorbei:
"Die Bergvölker dürfen nicht mehr frei durch den Urwald ziehen. Sie müssen sich an einem Ort fest niederlassen, dürfen den Urwald nicht mehr brandroden, um Reis anzubauen. Wir sind nur noch Bauern, die immer die gleichen Felder bestellen."
Weil das nicht wirklich viel abwirft, sind die Akha arm. Immer wieder verdingen sich Männer als Drogenkuriere zwischen Myanmar und Thailand, schmuggeln Opium, aber auch Amphetaminpillen oder Crystal Meth, Drogen, die vor allem im Nachbarland hergestellt werden. Erst vergangene Woche habe die Polizei wieder eine Gruppe erwischt, erzählt Apae Amor.
Warlords und Milizen machten die Region unsicher
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts – während des Vietnamkriegs und danach – überschwemmte Heroin aus dem Goldenen Dreieck die Welt. In Laos, Birma, dem heutigen Myanmar, und in Teilen Nordthailands herrschten Chaos und Bürgerkrieg. Warlords und Milizen machten die Region unsicher, finanzierten sich durch den Drogenhandel und verdienten Millionen daran. Den Anbau des Schlafmohns, der zur Opium- und Heroinherstellung dient, übernahmen die Bergvölker, erklärt Apae Amor:
Geldwaschmaschine Kasino
In der Tat: An Kasinos herrscht kein Mangel im buddhistischen und darum eigentlich glückspielspielfeindlichen Goldenen Dreieck. Das "Kings Romans" ist das größte. Es steht auf einer riesigen, eigens eingerichteten Sonderwirtschaftszone in Laos.

Boote bringen die thailändischen Besucher aus Chiang Saen kostenlos zu dem Kasino, das da mitten im Urwald steht. Eine Mischung aus Disneyworld und asiatischem Protz. Ein Geschäftsmann aus Hong Kong wolle hier ein Ferienparadies aufbauen, heißt es, über 500 Millionen Dollar investieren. Mehr ist nicht zu erfahren, der Casino-Geschäftsführer verweigert nach ursprünglicher Zusage alle Interviewbitten und lässt sich verleugnen.
"Wir haben den Opiumanbau durch Tee ersetzt, weil die thailändische und die taiwanesische Regierung uns dabei geholfen haben. Taiwan hat Fachleute geschickt, die uns erklärten Tee statt Opium anzubauen."
Jetzt wird auf den ehemaligen Opiumfeldern Oolong-Tee produziert. Vom feinsten, denn im Bergklima von Mae Salong gedeiht der besonders gut. Steile Feldwege führen zu den Plantagen, die sich fast endlos grün durch das Gebirge ziehen - bergauf, bergab. Frauen mit Strohhüten und bunten Kopftüchern pflücken die Teeblätter, in den zahllosen kleinen Fabriken im Ort werden sie von den Männern weiterverarbeitet. Und in den Teestuben am Straßenrand kaufen Touristen begeistert den inzwischen berühmten Oolong-Tee aus Nordthailand. Hoh Cha Hwa ist zufrieden:
"Wir leben sehr gut hier, besser als die meisten Thais in dieser Gegend. Wir Chinesen arbeiten hart und sparen unser Geld. Uns fehlt es an nichts, inzwischen sind wir chinesische Thailänder geworden."
Integration nicht erfolgreich
Den meisten Angehörigen der Bergvölker gelingt es allerdings nicht, sich in die thailändische Gesellschaft zu integrieren. Die meisten der rund eine Million Menschen großen Minderheit leben noch immer in ihren armseligen Hütten im Gebirge, oft ohne Strom und fließendes Wasser, berichtet der Akha-Dorfchef Apae Amor:
Ein sehr langer aber guter Artikel...dies sind alles nur Ausschnitte den ganzen Artikel liest man hier........
http://www.deutschlandradiokultur.de/la ... _id=289558
LG:Dan
Re: Das goldene Dreieck lebt ....
Hier mal wieder ein interessanter Artikel über das goldene Dreieck.........
Tee, Designerdrogen und ein Hauch von Heroin
Leben im "Goldenen Dreieck"

Früher galt das "Goldene Dreieck" zwischen Laos, Thailand und Myanmar als größte Drogenküche der Welt. Dann übernahmen andere Regionen den zweifelhaften Spitzenplatz. Wirklich vertreiben ließen sich die Drogenbarone allerdings nie.
Irgendwo im thailändischen Urwald nahe der Grenze zu Myanmar. Apae Amor kämpft sich durch das Dickicht den Berg hinauf zu einer Lichtung. Die Luft flimmert, sie ist feucht und heiß. Grillen zirpen, Moskitos summen. Seine Vorfahren haben diesen Regenwald als Jäger durchstreift, sagt der Mann Ende 50, das Volk der Akha sei ein stolzes Volk der Jäger und Bauern gewesen. Doch das ist lange vorbei:
"Die Bergvölker dürfen nicht mehr frei durch den Urwald ziehen. Sie müssen sich an einem Ort fest niederlassen, dürfen den Urwald nicht mehr brandroden, um Reis anzubauen. Wir sind nur noch Bauern, die immer die gleichen Felder bestellen."
Weil das nicht wirklich viel abwirft, sind die Akha arm. Immer wieder verdingen sich Männer als Drogenkuriere zwischen Myanmar und Thailand, schmuggeln Opium, aber auch Amphetaminpillen oder Crystal Meth, Drogen, die vor allem im Nachbarland hergestellt werden. Erst vergangene Woche habe die Polizei wieder eine Gruppe erwischt, erzählt Apae Amor.
Warlords und Milizen machten die Region unsicher
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts – während des Vietnamkriegs und danach – überschwemmte Heroin aus dem Goldenen Dreieck die Welt. In Laos, Birma, dem heutigen Myanmar, und in Teilen Nordthailands herrschten Chaos und Bürgerkrieg. Warlords und Milizen machten die Region unsicher, finanzierten sich durch den Drogenhandel und verdienten Millionen daran. Den Anbau des Schlafmohns, der zur Opium- und Heroinherstellung dient, übernahmen die Bergvölker, erklärt Apae Amor:
Geldwaschmaschine Kasino
In der Tat: An Kasinos herrscht kein Mangel im buddhistischen und darum eigentlich glückspielspielfeindlichen Goldenen Dreieck. Das "Kings Romans" ist das größte. Es steht auf einer riesigen, eigens eingerichteten Sonderwirtschaftszone in Laos.


Boote bringen die thailändischen Besucher aus Chiang Saen kostenlos zu dem Kasino, das da mitten im Urwald steht. Eine Mischung aus Disneyworld und asiatischem Protz. Ein Geschäftsmann aus Hong Kong wolle hier ein Ferienparadies aufbauen, heißt es, über 500 Millionen Dollar investieren. Mehr ist nicht zu erfahren, der Casino-Geschäftsführer verweigert nach ursprünglicher Zusage alle Interviewbitten und lässt sich verleugnen.
"Wir haben den Opiumanbau durch Tee ersetzt, weil die thailändische und die taiwanesische Regierung uns dabei geholfen haben. Taiwan hat Fachleute geschickt, die uns erklärten Tee statt Opium anzubauen."

Jetzt wird auf den ehemaligen Opiumfeldern Oolong-Tee produziert. Vom feinsten, denn im Bergklima von Mae Salong gedeiht der besonders gut. Steile Feldwege führen zu den Plantagen, die sich fast endlos grün durch das Gebirge ziehen - bergauf, bergab. Frauen mit Strohhüten und bunten Kopftüchern pflücken die Teeblätter, in den zahllosen kleinen Fabriken im Ort werden sie von den Männern weiterverarbeitet. Und in den Teestuben am Straßenrand kaufen Touristen begeistert den inzwischen berühmten Oolong-Tee aus Nordthailand. Hoh Cha Hwa ist zufrieden:
"Wir leben sehr gut hier, besser als die meisten Thais in dieser Gegend. Wir Chinesen arbeiten hart und sparen unser Geld. Uns fehlt es an nichts, inzwischen sind wir chinesische Thailänder geworden."
Integration nicht erfolgreich
Den meisten Angehörigen der Bergvölker gelingt es allerdings nicht, sich in die thailändische Gesellschaft zu integrieren. Die meisten der rund eine Million Menschen großen Minderheit leben noch immer in ihren armseligen Hütten im Gebirge, oft ohne Strom und fließendes Wasser, berichtet der Akha-Dorfchef Apae Amor:
Ein sehr langer aber guter Artikel...dies sind alles nur Ausschnitte den ganzen Artikel liest man hier........
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LG:Dan
Tee, Designerdrogen und ein Hauch von Heroin
Leben im "Goldenen Dreieck"
Früher galt das "Goldene Dreieck" zwischen Laos, Thailand und Myanmar als größte Drogenküche der Welt. Dann übernahmen andere Regionen den zweifelhaften Spitzenplatz. Wirklich vertreiben ließen sich die Drogenbarone allerdings nie.
Irgendwo im thailändischen Urwald nahe der Grenze zu Myanmar. Apae Amor kämpft sich durch das Dickicht den Berg hinauf zu einer Lichtung. Die Luft flimmert, sie ist feucht und heiß. Grillen zirpen, Moskitos summen. Seine Vorfahren haben diesen Regenwald als Jäger durchstreift, sagt der Mann Ende 50, das Volk der Akha sei ein stolzes Volk der Jäger und Bauern gewesen. Doch das ist lange vorbei:
"Die Bergvölker dürfen nicht mehr frei durch den Urwald ziehen. Sie müssen sich an einem Ort fest niederlassen, dürfen den Urwald nicht mehr brandroden, um Reis anzubauen. Wir sind nur noch Bauern, die immer die gleichen Felder bestellen."
Weil das nicht wirklich viel abwirft, sind die Akha arm. Immer wieder verdingen sich Männer als Drogenkuriere zwischen Myanmar und Thailand, schmuggeln Opium, aber auch Amphetaminpillen oder Crystal Meth, Drogen, die vor allem im Nachbarland hergestellt werden. Erst vergangene Woche habe die Polizei wieder eine Gruppe erwischt, erzählt Apae Amor.
Warlords und Milizen machten die Region unsicher
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts – während des Vietnamkriegs und danach – überschwemmte Heroin aus dem Goldenen Dreieck die Welt. In Laos, Birma, dem heutigen Myanmar, und in Teilen Nordthailands herrschten Chaos und Bürgerkrieg. Warlords und Milizen machten die Region unsicher, finanzierten sich durch den Drogenhandel und verdienten Millionen daran. Den Anbau des Schlafmohns, der zur Opium- und Heroinherstellung dient, übernahmen die Bergvölker, erklärt Apae Amor:
Geldwaschmaschine Kasino
In der Tat: An Kasinos herrscht kein Mangel im buddhistischen und darum eigentlich glückspielspielfeindlichen Goldenen Dreieck. Das "Kings Romans" ist das größte. Es steht auf einer riesigen, eigens eingerichteten Sonderwirtschaftszone in Laos.

Boote bringen die thailändischen Besucher aus Chiang Saen kostenlos zu dem Kasino, das da mitten im Urwald steht. Eine Mischung aus Disneyworld und asiatischem Protz. Ein Geschäftsmann aus Hong Kong wolle hier ein Ferienparadies aufbauen, heißt es, über 500 Millionen Dollar investieren. Mehr ist nicht zu erfahren, der Casino-Geschäftsführer verweigert nach ursprünglicher Zusage alle Interviewbitten und lässt sich verleugnen.
"Wir haben den Opiumanbau durch Tee ersetzt, weil die thailändische und die taiwanesische Regierung uns dabei geholfen haben. Taiwan hat Fachleute geschickt, die uns erklärten Tee statt Opium anzubauen."
Jetzt wird auf den ehemaligen Opiumfeldern Oolong-Tee produziert. Vom feinsten, denn im Bergklima von Mae Salong gedeiht der besonders gut. Steile Feldwege führen zu den Plantagen, die sich fast endlos grün durch das Gebirge ziehen - bergauf, bergab. Frauen mit Strohhüten und bunten Kopftüchern pflücken die Teeblätter, in den zahllosen kleinen Fabriken im Ort werden sie von den Männern weiterverarbeitet. Und in den Teestuben am Straßenrand kaufen Touristen begeistert den inzwischen berühmten Oolong-Tee aus Nordthailand. Hoh Cha Hwa ist zufrieden:
"Wir leben sehr gut hier, besser als die meisten Thais in dieser Gegend. Wir Chinesen arbeiten hart und sparen unser Geld. Uns fehlt es an nichts, inzwischen sind wir chinesische Thailänder geworden."
Integration nicht erfolgreich
Den meisten Angehörigen der Bergvölker gelingt es allerdings nicht, sich in die thailändische Gesellschaft zu integrieren. Die meisten der rund eine Million Menschen großen Minderheit leben noch immer in ihren armseligen Hütten im Gebirge, oft ohne Strom und fließendes Wasser, berichtet der Akha-Dorfchef Apae Amor:
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