Militärgewalt in Burma

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Michaleo
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#71

Beitrag von Michaleo »

Uwe hat geschrieben:
Di 9. Mär 2021, 21:28
Was in Bezug auf andere Länder mit ganz anderen Maßnahmen geahndet wird, mit vollem Einsatz und Enthusiasmus voller Ideenreichtum, und wo viel härtere Bandagen angelegt werden.
Was dann aber manchmal auch nichts nützt, Beispiel Nordkorea, oder sogar noch schlimmer wird, Beispiel Ghaddafi.
Manchmal hat die Schweiz, als Heimat des roten Kreuzes und vieler Friedensbewegungen, das Glück die Rolle des Mediators übernehmen zu dürfen, Beispiel Iran. Aber auch das bringt nicht immer viel - ausser politisches Ansehen, das dann wieder zu einem folgendes Mandat führt, dem vielleicht mehr Glück beschert wird. Man müsste halt etwas studieren, das erst genommen wird, L-)
Freundliche Grüsse :)
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ZH-thai-fun
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#72

Beitrag von ZH-thai-fun »

Ich denke es gibt kein Despot, Diktator oder Herrscher auf dieser Welt der nicht von Wirtschafts- Banken- Handels- oder Militär- Beziehungen ins Ausland abgängig ist. Auch Burmas Militär nicht! Dies zeigt den ganz normalen Wahnsinn dem die heutige Finanzwelt Global unterworfen ist. Wer würde es wagen als erster solche Verbindungen zu kappen? :ymdevil:
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#73

Beitrag von tom »

Interessanter Bericht... es läuft offenbar ähnlich wie in Thailand, nur dass die Militärs in Burma wesentlich gewalttätiger sind. Aber dies mit "sich mit der falschen Generation anzulegen", liest man aktuell in Thailand täglich in den sozialen Medien. Das mit der Damenwäsche über der Strasse... darauf muss man auch erst mal kommen :)

https://www.bluewin.ch/de/news/internat ... 22848.html

Gruss Tom
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Michaleo
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#74

Beitrag von Michaleo »

tom hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 19:53
Das mit der Damenwäsche über der Strasse... darauf muss man auch erst mal kommen
Ja, der ist gut:
Um Polizisten und Soldaten abzuschrecken, hängen die Menschen an über die Strassen gespannten Wäscheleinen bunte Longyis auf, die traditionellen Wickelröcke der Frauen. Oder Frauenunterwäsche. Auch Menstruationsbinden wurden schon gesichtet. Hintergrund: Männer haben in Myanmar Angst, unter Frauenkleidern hindurchzulaufen, weil dies Unglück bringen soll. Eine kuriose Art, um Soldaten aufzuhalten – aber die Militärs in Myanmar sind eben nicht nur äusserst brutal, sondern auch sehr abergläubisch.
Aber gegen 70 Opfer, einige davon mit gezieltem Kopfschuss getötet, das ist schon sehr bitter.
Freundliche Grüsse :)
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#75

Beitrag von tom »

Michaleo hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 20:11
Aber gegen 70 Opfer, einige davon mit gezieltem Kopfschuss getötet, das ist schon sehr bitter.
Dies ist extrem. Und da stellt sich halt die Glaubensfrage: auf die Strasse, sich äussern und sich wehren? Oder mit den Schultern zucken... Meine Meinung dazu ist ja bekannt.

Gruss Tom
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Michaleo
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#76

Beitrag von Michaleo »

tom hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 20:45
Oder mit den Schultern zucken...
Niemals!
Wenn ein Regime beginnt, seine Bürger kaltblütig und berechnend umzubringen, dass ist eine gewisse Grenze für unsereiner überschritten.
tom hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 20:45
Und da stellt sich halt die Glaubensfrage: auf die Strasse, sich äussern und sich wehren?
Ich glaube nicht mehr and die Macht der Strasse irgendwo.
Also in Bern eine bewilligte Demo von 14 Uhr bis 17 Uhr auf dem Casinoplatz "Freiheit für Aung San Suu Kyi" skandieren: nein, daran glaube ich nicht.

Woran ich glaube ist das Macht des Geldes. Also ausfindig machen, was dem Militärregime wirklich finanziell weh tut, wenn es fehlt, ausfinden, wer für die Bereitstellung dieser Finanzen verantwortlich ist, ausfinden, was sein kleines Geheimnis ist und eine entsprechende junge Frau oder junger Man zur Verfügung stellen, um dieses Geheimnis für ein paar verliebte Tage in Erfüllung gehen lassen.

Und nachher: Zugriff. :YMALIEN: :-?? :YMBILLY: o-+
Freundliche Grüsse :)
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#77

Beitrag von tom »

Ich meinte mehr die Menschen vor Ort, Michu. Oder die welche in Ländern leben in welchen die Demokratie mit Füssen getreten wird.

Gruss Tom
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ZH-thai-fun
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#78

Beitrag von ZH-thai-fun »

Ich hab schon in den 60ern gedacht, das ist hier auf dieser Welt nicht mehr normal. Überall wo man hinschaut Kriege und Unterdrückten. Heute denke ich das ist immer noch so.
Hoffe die heutige Generation kann wie ich damals trozdem vorwärts schauen, obwohl es durch die Sozialmedien Welt sicher schwieriger ist als damals.
Ich hab mal gehofft das eben diese Sozialmedien Welt den heute Unterdrückten mehr helfen könnte. Weit gefehlt, wenn man schaut wie überall Demos abgewürgt werden.

Woher nehmen die Jungen in Burma diese Kraft, beim zuschauen wie in Hongkong usw Demos ausgesiebt werden bis der Letzte aufgegeben hat.

Michaleo hat schon recht. Nur Geld registriert die Welt.
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GermanGent
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#79

Beitrag von GermanGent »

Hallo,
Das Glück sei mit den Mutigen ... doch bei Soldaten die gebrainwashed und auf Metamphetamin / Pervitin sind, gabs ja schon oft übelste Verbrechen gegen jegliche Menschlichkeit ... und das in Europa... Stichwort Blitzkrieg ... wurden für den nicht 300 Millionen Tabletten bestellt ?
Hoffentlich haben die weniger ...

https://www.spiegel.de/karriere/myanmar ... 8be43cff5e

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Kurt Singer
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#80

Beitrag von Kurt Singer »

tom hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 22:59
... in welchen die Demokratie mit Füssen getreten wird.
Hier wird nicht die Demokratie mit Füßen getreten, sondern mit Kugeln niedergestreckt. Unvorstellbar. Und wir lehnen uns im Fernsehsessel zurück und lassen uns die Schauplätze vorführen, ob den Tian’anmen-Platz oder Kyaukme, Hsipaw, Hpa-an, Myawaddy, Labutta, Myeik und Yay Oo in Myanmar. Hier deswegen auf die Straße gehen? Sinnlos, das dringt nicht mal an die Grenze von Burma.

Und Entschuldigung: ich stoße mich immer noch an der Überschrift. Nein, der Buddhismus hat nicht seine Unschuld verloren.
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